Keyword: Video

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Wettinvestieren unter Skypelern

desktop-1.jpgSkypegründer Friis und Zennström investieren parallel in unterschiedliche Projekte in Sachen interaktives TV im Netz. Zennström bei kyte.tv, mit dem jungen Schweizer Daniel Graf (entsprechender Ausschnitt aus dem Podcast mit Graf) als CEO. Heisse Luft oder the next big thing? Noch ist es schwer zu sagen: kyte.tv hat bereits mehrere Millionen an Risikokapital aufgetrieben, dreht sich um Video (wer hätte das gedacht???) und verspricht: „kyte gives you the power of your own broadcast network. You create channels that can be viewed live on the web or on your mobile phone with kyte Mobile.“ Die Sache startet als „private beta“ in den nächsten Wochen. Das Interface und erste Features lassen sich hier begutachten.

30.12.2006
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Bei Zilla zu Besuch mit einem Buch

moon.jpgZilla Leutenegger ist Videkünstlerin, sie ist Zeichnerin, sie setzt dabei den Raum ein und die Vorstellungskraft der Betrachterin. Wer auf den Jahreswechsel ein medienkünstlerisches Juwel verschenken möchte, das man bequem in die Reisetasche stecken und beispielsweise im Zug geniessen kann, dem sei Zilla Leuteneggers Buch „Wichtiger Besuch“ wärmstens empfohlen.

27.12.2006
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Netzkunst meets Videokunst

Picture 1.jpgDie Netzkunst der 90er Jahre war Bilderstürmerin: Als jüngste Avantgarde rebellierte sie nicht nur gegen die althergebrachte bildende Kunst, sondern auch gegen die Videokunst, die sich in den 8oer und 90er Jahren als neustes Genre im Kunstbetrieb etablierte. Nun kommentiert der Ex-Netzkünstler Heath Bunting seine Internet-Arbeit auf Video – kehrt der verlorene Sohn heim?

11.12.2006
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Zürcher Medienkünstlerin formatiert Pirandello neu

general_stumm-pirandello_autor@Nov_23_00.44.18_2006_crop.jpgDie junge Medienkünstlerin Valentina Vuksic hat Luigi Pirandellos berühmtes Drama „Sechs Personen suchen einen Autor“ in ihrer Diplomarbeit quasi neu formatiert: Statt in einem Buch respektive auf der Bühne spielt sich das Drama um Pirandellos aufmüpfige Figuren in „Sigbeep – Sechs Prozesse suchen einen Operator“ zwischen vernetzten Computern ab. Dafür hat sie den diesjährigen «tpc creaTVty award» in der Wettbewerbs-Kategorie „Medienkunst/Mediengestaltung“.

23.11.2006
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Wilhelm Tells digitale Reproduzierbarkeit

IMG_2_smart_crop2.jpgMan könnte erschrecken, kommt man auf der Anreise ins Altdorfer Museum „Haus für Kunst Uri“ am wuchtigen Original vorbei: Wir sind zwar sattsam vertraut mit dem Tell, aber einem Tell in reproduziertem, handlichem Format, in Postkartenformat zum Beispiel. Das Zürcher Medienkunst-Kollektiv „code flow“ (Dimitrina Sevova und Alain Kessi) zeigt im Altdorfer „Haus für Kunst Uri“ unter anderem sein neues Video „altdorf sightseeing tour – your guide: code flow“. Darin wendet das bulgarische-schweizerische Künstlerpaar das Kardinalthema der Medienkunst, die Reproduzierbarkeit, auf das gute alte Urner Städtchen und seinen steinernen Helden an. Eine wunderbare Gelegenheitsarbeit – und übrigens eine wunderbare Gelegenheit, das erst 2004 eröffnete Museum für zeitgenössische Kunst kennenzulernen.

10.11.2006
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YouToogle

youtoogle.jpgOk, das Wall Street Journal machte letzte Woche als Gerücht einigermasen hart, was Michael Arrington von Techcrunch kurz zuvor angeblich via Mail gesteckt bekommen haben will, dass nämlich Google YouTube kaufen möchte – und alle beteten’s nach. Seit heute Abend ist es sogar offiziell: Für lächerliche 1,65 Gigadollars in eigenen Aktien kauft Google YouTube. Was andere für viel zu wenig halten. Ich find’s unendlich zu viel, denn eigentlich wär’s ja ein Leichtes, mit diesem käuflichen Set an php-Skripts oder via diese gehostete Lösung selber noch rasch ’ne Videosite hochzuziehen – und sich feil zu bieten. swisstube.ch ist leider schon seit bald 10 Jahren vergeben. Was aber bedeutet das alles?

09.10.2006
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Free Hugs – Kultvideo auf Youtube

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Zwischendurch einfach mal was zum Schmunzeln: Das Video „Free Hugs“ auf Youtube schafft das spielend. „Free Hugs“ heisst soviel wie „Umarmung umsonst“, auch wenn diese Übersetzung nicht gar so elegant ist.

08.10.2006
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Medienkünstlerisch armierter Postpetrolismus

U1968698-Carter.6.20.79.jpgNaturschutz und Kunst: eine höchst spannungsgeladene Verbindung, aber natürlich spätestens seit Joseph Beuys Teil der Kunsthistorie. Der Zürcher Roman Keller, diplomierter Umweltwissenschaftler, Fotograf und (Medien)Künstler, verschränkt die zwei Disziplinen in seiner Person wie in seinen Arbeiten. Zusammen mit der Videokünstlerin Christina Hemauer ist er derzeit in den USA unterwegs, auf den Spuren von Jimmy Carters „Solar America“-Programm aus dem – heute so unvorstellbar vergangenen – Jahre 1979.

28.09.2006
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Basels weibliches Künstlertum im Luzerner Exil, multimedial vernetzt

Eule mit Federn_klein.jpgDiesen Freitag findet im Luzerner Ausstellungsraum „o.T. Raum für aktuelle Kunst“ die Vernissage der Ausstellung „Meine Chinesin“ statt, in der sich die weibliche Kunstavantgarde Basels versammelt. Dass zehn namhafte Basler Künstlerinnen, darunter Muda Mathis, Fränzi Madörin, Monika Dillier oder Sus Zwick, sich in einer Gruppenausstellung präsentieren, verspricht Kunstgenuss genug. Doch hinzu kommt die Spannung, wie das in dem 200 Meter grossen Raum denn konkret vor sich geht – zumal der Titel „Meine Chinesin“ medienkünstlerische Mittel ankündigt.

21.09.2006
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Das Fernsehen ist tot. Wirklich?

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Wieder einmal ist das Ende von etwas da. Diesmal das Ende des Fernsehens. Der Spiegel schreibt „Das Fernsehen ist tot“ und das renommierte Magazin Technology Review widmet der Frage gleich eine ganze Titelstory – dort heisst es dann ziemlich kryptisch: „IP – TV: Die Neu-Erfindung des Fernsehens“. Man neigt in solchen Fragen zur Vorsicht, nicht erst seitdem Francis Fukuyama anfangs der 90er Jahre etwas voreilig das Ende der Geschichte verkündet hat. Nun, was ist dahinter. Sternenjäger betreibt Forschung im Familienkreis

09.09.2006