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Zürcher Mauerspechte im SPIEGEL TV

Die beiden Zürcher Mauerspechte und ihr Projekt „picidae“ sind im Moment gefragte Leute. Das Projekt, das vom Migros-Kulturprozent gefördert wird, ist zur Zeit im Fokus der internationalen Medien. Nächste Woche, d.h. am 20. und 21.August sind die beiden Künstler im Rahmen von „digital brainstorming“ zu sehen.

12.08.2008
Was Autofetischismus mit Medienkunst zu tun hat
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Was Autofetischismus mit Medienkunst zu tun hat

Oft wird Medienkunst so präsentiert, dass nicht nur die Sache selbst, sondern auch die Umgebung anstrengend, weil zum Beispiel chaotisch, weil zum Beispiel subkulturell ist. Wer sich für einmal drei ausgewählte Medienkunst-Installationen in einem schönen, ruhigen Galerie-Raum ansehen will, dem sei der Zürcher Off-Space „Sirupspace“, Nähe Bahnhof Enge, mit der momentanen Ausstellung „Klima/Lehni/Perret, Immersive Umgebungen“ empfohlen.

06.06.2008
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Transmediale: Auszeichnung für Schweizer Projekte

Zwei Schweizer Projekte – oder Projekte mit Schweizer Beteiligung – wurden an der diesjährigen Transmediale in Berlin ausgezeichnet: Das „Amazon Noir“ Projekt von UBERMORGEN.COM sowie das vom Migros-Kulturprozent mitgeförderte Projekte ‚picidae.net‘. Die Transmediale gehört zu den wichtigsten Festivals im Bereich digitaler Kultur. Das Festival ist am 10. Februar zu Ende gegangen. Die Ausstellung ist noch bis zum 24.Februar im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen.

11.02.2008
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Farben-Flash-Meditation zur EU

Wie schon gestern bekannt, kann das Tempo der Online-Ausstellung Netzriss aus der Fassung bringen. Das gestrige Bild von Andreas Helbling ist seit 16 Uhr passé, nun ist die Arbeit „Euro 2020?“ der in Amsterdam und Zürich lebenden Künstlerin Myriam Thyes zu sehen. Und damit das klar ist: Sie ist das nur noch bis morgen 16 Uhr. Und: Die Arbeit lohnt einen Besuch, wenn auch vielleicht nur begrenzt aus visuell-ästhetischen Gründen. Umso gewinnender ist der abgründig-beiläufige Humor, mit dem zum Beispiel das Schweizerkreuz seinen Platz in dem EU-Reigen hat.

19.12.2007
Die hirnrissig schnelle Ausstellung Netzriss
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Die hirnrissig schnelle Ausstellung Netzriss

Noch bis zum 24. Dezember läuft auf der Netzplattform www.netzriss.ch eine Ausstellung, die einerseits ganz „typisch Netz“ ist, eine Ausstellung, die nur im Netz stattfindet. Andererseits ist sie aber untypisch. Denn ihre Eigentümlichkeit besteht darin, ein Exponat jeweils nur genau einen Tag zu zeigen. So haben Sie also momentan nur noch wenig Zeit, das Exponat von Andreas Helbling, das nebenstehende Bild „islandofthedead“, abzurufen. Diese Flüchtigkeit und Momenthaftigkeit ist etwas anstrengend, und zugleich hi(r)nreissend überraschend.

18.12.2007
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Mit leckerer Füllung

mgak_k.gif„Mit leckerer Füllung“ – da denkt man in diesen Tagen wohl automatisch an den Plätzchenteller, den Adventskalender oder die kleinen Päckchen, die man Freunden und Kollegen zusteckt. Schon wie immer eine feine Sache. Geht aber auch anders: Im Netz und mit Kunst.

14.12.2007
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diy festival zürich

diy07_k.gifEndlich ist es wieder so weit! Von manchen sicher schon seit letztem Dezember auf der Agenda der mit Spannung und Vorfreude erwarteten Ereignisse und jedes Adventskalendertürchen lässig toppend: Heute startet das von der SGMK organisierte Zürcher diy* festival startet in seine zweite dritte* Runde.

07.12.2007
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Ein Ausländerkorrespondent testet die Wahlen 2007

Die Netzplattform „Agent Provocateur“ macht dieser Tage auf vier seiner Mini-Videos aufmerksam, die sich mit den Nationalratswahlen 2007 beschäftigen. Unnser Favorit steht fest: das Video „Wahlbarometer“ von Chris Niemeyer. Manchmal soll man erfinden, manchmal genügt es zu finden, so hier: Dem „Ausländerkorrespondent Manocchi“ gelingen ein paar wunderbare Moment-Aufnahmen der mehr oder weniger latenten Überforderung, welche Nationalratswahlen offenbar bedeuten.

23.09.2007
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Lewis Carrolls „Jabberwocky“ in einer zürcherisch-britischen Version

Die diesjährige Diplomausstellung des Studienbereichs „Neue Medien“ der Zürcher Hochschule der Künste hat allen, denen der „Jabberwocky“ noch kein Begriff ist, eine dreiminütige, fesselnde Gelegenheit gegeben, dieses Stück Allgemeinwissen nachzuholen: Der animierte Kurzfilm „The Jabberwock“ des Diplomanden Moritz Engi ist, in Zusammenarbeit mit dem britischen Animations-Künstler Laurie Gibbs entstanden, ein tolles Gesellenstück geworden. Ein reines Seh-Vergnügen, ganz anstrengungslose Unterhaltung – und zugleich ausgefeilt, perfektionistisch. Man würde nicht meinen, man hätte es mit der spröden oder oft lässigen Medienkunst zu tun!

04.09.2007
Hören, Nachdenken, Sehen

Computergeschichte(n)

Wer meint, es seien die Hersteller und die von diesen engagierten Werber, die stets die phantastischsten Zukunftsvisionen in Sachen Soft- und Hardware in die Welt entliessen, versteht zwar deren Sprache richtig zu entschlüsseln.
Dennoch sei versichert: Dass es meistens noch viel besser geht.

16.07.2007