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„Shift“ und das coole Obskure

Am Vorabend von Shift, dem „Festival der elektronischen Künste“, das am kommenden Wochenende in Basel stattfindet, lohnt es sich, Geert Lovinks Essay über Medienkunst nochmals zur Hand zu nehmen. Und mit seinen Fragen die eigene Wahrnehmung zu schärfen, bevor wir das Festivalgelände betreten: „Warum wird neue Medienkunst als obskure und selbstreferentielle Subkultur wahrgenommen, die im Begriff ist, zu verschwinden? Warum ist es für Künstler, die mit den neuesten Technologien experimentieren, so schwer, Teil der Popkultur oder der ‘zeitgenössischen Kunst’ zu werden? Was macht es so attraktiv und dennoch so schwierig, mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten? Warum ging die neue Medienkunst während der ‘üppigen’ Tage des Dotcom-Booms leer aus, und warum bevorzugen Geeks und IT-Millionäre, sich Autos und anderen Tand der Mittelklasse zu kaufen, statt sich ihrer ‘eigenen’ Kunstform zuzuwenden? (…)“

23.10.2007
Bedrohte Originale
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Bedrohte Originale

Es ist schon ein Drama. Einerseits ist es so leicht geworden, Originale digital zu reproduzieren. Einmal mehr, wenn sie selbst bereits aus digitalen Daten bestehen. Dass die Kopien dann den Originalen nicht nur zum Verwechseln ähnlich sehen, sondern obendrein meist die gleichen oder gar dieselben Qualitäten bieten, freut zwar viele. Für manche ist das bekanntlich jedoch ein massives Problem.

02.06.2007
„Flickering Subjects“ im hirnersäufenden Monumentalgemurmel des Netzes
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„Flickering Subjects“ im hirnersäufenden Monumentalgemurmel des Netzes

Die Kunstfigur SIS.TM (sprich: „System“) lebt in Zürich, ist sehr eloquent am Telefon und äusserst freundlich per E-Mail, ansonsten aber für den Schreiber general stumm nur erst ein Phantom. Sein eben erschienenes Buch „Flickering Subjects“ hingegen ist greifbar und versammelt Text-Zitate aus Weblogs. general stumm rät: Auch tatsächlich zugreifen, es handelt sich um eine kleine Perle der Netzkultur.

12.03.2007
Fluide Widerspenstigkeit
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Fluide Widerspenstigkeit

Dass Spannung, Widerstand und Stromstärke einander bedingende Grössen sind, ist bekannt. In der Kunst mit elektronischen Medien geht es aber nun mal nicht nur um Physik. Weshalb es lohnen kann, diese Trias zur Abwechslung auch einmal in einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten.

29.11.2006
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Über den massiven Suisa-Holztisch gezogen?

Domizil ist ein Kleinstverlag für elektronische Musik und der wollte es kürzlich von der Suisa, der Schweizerischen Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke, genau wissen: Wie ist es möglich, die eigene Musik und diejenige gleichgesinnter Bekannter auf der eigenen Netzplattform www.domizil.ch zum Gratis-Download anzubieten – ohne dass die eigene Verwertungsgesellschaft dafür Gebühren einfordert? Gebühren notabene, die bei einem Gratis-Download ja nicht so richtig in die Kalkulation passen wollen.

19.11.2006
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Word ist tot

Via Peter Hogenkamps Hinweis auf Andreas Göldis „On Convergence“ dort den Link entdeckt zu Garett Rogers Scoop, dass der Sourcecode von Googles „Word im Browser“ Hinweise enthält, dass das Ding auch mal einen Offlinemode bekommen könnte. Will heissen: Dann kannst Du dieses „Word im Browser“ auch verwenden, wenn Du NICHT online bist. Darum: Vergiss Word! Word ist tot!

24.10.2006
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CIA bevorzugt Yahoo

yahoocia.jpgDerzeit beschäftigt den „Blick“ unter anderem das Gebaren der CIA in der Schweiz. Angeblich hat ein Angestellter der US-Botschaft versucht einen Schweizer anzuwerben, der ihm u.a. Mitgliederlisten von Gewerkschaften beschaffen sollte. Heute erfahren wir aus dem Boulevardblatt, welches angeblich der bevorzugte E-Mail-Dienst der CIA ist.

13.09.2006
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Nicht die Software, höchstens ihre Autoren sind zu fürchten

foto_alexander.jpgDie amerikanische Medienkünstlerin Amy Alexander hat in ihrem Vortrag im Rahmen der Zürcher Veranstaltung Digital Art Weeks über Software und die Angst vor der Diktatur des Maschinellen und Programmierten nachgedacht. In Zusammenhang mit Google lautet Alexanders Botschaft: Man soll sich vor Google nicht fürchten, weil hier Informationen von Maschinen sprich Algorithmen geordnet und hierarchisiert werden. Man soll sich vielmehr höchstens davor fürchten, dass diese Algorithmen in Wahrheit ganz subjektiv, von Menschen aus Fleisch und Blut, ausgedacht und geschrieben wurden.

17.07.2006
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Digitale Bibliotheken

Ein wichtiges Thema in der Wissenschgesellschaft: Aufbewahrung und Verteilung von Wissen – im digital brainstorming Blog auch schon thematisiert. Um darauf zugreifen zu können braucht es allerdings mehr als die Grundkenntnisse von Google. Wir zeigen den kürztesten Weg!

10.07.2006
Lesen, Nachdenken

Tesla zum Geburtstag

73s3.gifAm heutigen Montag lässt sich der 150. Geburtstag eines Erfinders feiern, bei dem zu Lebzeiten nicht nur metaphorisch die Funken flogen: Nikola Tesla.
Für diejenigen, die ihn zünftig begehen wollen, hat digital brainstorming gleich ein paar Tipps parat…

10.07.2006