01.09.2017

Weniger Geld für HeK

 

Böse Überraschung in Basel: Das Bundesamt für Kultur kürzt die Subventionen beim Haus für elektronische Künste HeK um 40 Prozent. Das HeK ist nicht die einzige Institution, die von Kürzungen betroffen ist.

Der Einschnitt ist massiv: Statt 420 000 Franken pro Jahr erhält das Haus für elektronische Künste neu 250 000 Franken pro Jahr. Die Kürzungen greifen ab 2019, für 2018 erhält das HeK noch einen Überbrückungsbeitrag. Die Bundessubventionen machen ein Drittel der gesamten Subventionen aus. Das HeK wird von den Kantonen Baselland und Basel-Stadt sowie die Christoph Merian Stiftung. Das Migros-Kulturprozent arbeitet mit dem Haus eng zusammen.

Das Haus für elektronische Künste existiert seit 2011, die Bundessubventionen fliessen aber erst seit 2014. Die Kürzungen werden vor allem im Bereich der Sammlung sowie der Vermittlung spürbar sein, schreibt das HeK in einer Medienmitteilung.

Das Bundesamt für Kultur hat dieses Jahr die Förderungen für Museen erstmals öffentlich ausgeschrieben. 35 Institutionen hatten sich dabei um Förderung beworben, 13 Museen erhalten für 2018-2022 Betriebsbeiträge. Im Bereich Technologie werden das Verkehrshaus Luzern und das Technorama Winterthur unterstützt. In der Vergangenheit hat das BAK nur sieben Institutionen unterstützt.

Pressemitteilung Bundesamt für Kultur vom 10.8.2017

Stellungnahme Sabine Himmelsbach Haus für elektronische Künste HeK

 



Publiziert von Dominik Landwehr am 01.09.2017 10:21 in Lesen




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