11.08.2017

Günstigere Aktion-Szenen dank ETH Forschung

Action-Szenen in Filmproduktionen sind meistens teuer und aufwändig. Mit dem von ETH-Forscher Tobias Nägeli entwickelten Algorithmus, könnten die Produktionskosten schon bald massiv sinken und völlig neue visuelle Möglichkeiten entstehen.

Der zusammen mit Kollegen der Delft University of Technology und dem ETH-Spin-off Embotech entwickelte Algorithmus steuert eine Drohne so, dass sie aufwändige Action-Szenen selbständig aufzeichnen kann. Auch Filmdrehs mit mehreren Drohnen parallell sind möglich, ohne dass die Drohnen einander vor die Linse fliegen.

Bisher musste man genau definieren, wohin die Drohne fliegen soll oder sie manuel steuern. Bei der ETH-Entwicklung gibt es eine neue Herangehensweise: man teilt der Drohne, bzw. der Software mit, wie das Endergebnis im Film aussehen soll. Dadurch sind laut ETH-Angaben völlig neue Arten von Filmsequenzen möglich.

Ein weiterer Vorteil sind die sinkenden Kosten. Auch Produktionsfirmen mit geringerem Budget oder Laien könnten schon bald aufwändigere und spektakulärer aussehende Szenen in ihre Filme integrieren.



Publiziert von Philipp Bürkler am 11.08.2017 12:34 in Sehen




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