04.04.2016

Die Panama Papers

Ein neues Stichwort elektrisiert die Medien weltweit: Die Panama Papers.

Das bisher grösste Datenleck der Welt ermöglicht Einsichten in die dunkle Welt der Korruption und des organisierten Verbrechens.


Das Datenpaket, um das es geht, hat die schier unvorstellbare Grösse von 2.6 Terabyte: 11.5 Millionen Dokumente E-Mails, PDFs und Fotodateien sowie Auszüge aus einer internen Datenbank. Sie stammen alle von der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama – und von daher kommt auch der Name.

Für die Analyse dieser Daten wird Software eingesetzt, die auch von internationalen Ermittlungsbehörden benutzt wird.

Die Daten wurde vor einem Jahr von einer anonymen Quelle der Süddeutschen Zeitung angeboten. Für die Daten wurden offenbar keine Zahlung gemacht. Seither recherchiert ein internationales Konsortium bestehend aus über 400 Journalisten aus 100 Medien diese unglaubliche Geschichte; mit dabei aus der Schweiz die SonntagsZeitung.

Damit konnten bereits eine Reihe von Kunden gefunden werden. Am spektakulärsten dürften die Namen von 12 Staatschefs sein. Insgesamt tauchen in den Daten die Namen von 130 Politikern auf. Der Name von Wladimir Putin ist nicht dabei, zu finden ist hingegen ein Netzwerk von Firmen, in die er involviert ist.

Panama-Papers – Süddeutsche Zeitung



Publiziert von Dominik Landwehr am 04.04.2016 08:04 in Lesen


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