04.10.2012

Alan Turing Symposium an der ETH – und ein Vortrag an der Uni Basel

Zwei Anlässe in Zürich und Basel ehren den genialen Computerpionier Alan Turing, der in diesem Jahr 100 jährig geworden wäre: An der ETH Zürich findet am 26./27.Oktober ein grosses Turing-Symposium statt und am 24.Oktober spricht an der Uni Basel bekannte neuseeländische Turing-Forscher Jack Copeland über das tragische Leben und das geniale Werk des britischen Mathematikers.


Die Veranstaltung an der ETH Zürich wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Logik und Philosophie der Wissenschaften veranstaltet. Und schon die Ankündigung ist eine erste Würdigung des Computerpioniers:
„Der geniale englische Mathematiker Turing hat sich grosse Verdienste erworben als Schöpfer der (universellen) Turingmaschine und als Kryptoanalyiker (Knacken der mit der Verschlüsselungsmaschine Enigma erstellten geheimen Funksprüche der deutschen Marine). Er hat ferner den Elektronenrechner ACE (automatic computing engine) entworfen und das Programmierhandbuch für den weltersten in Serie gebauten speicherprogrammierten Computer (Ferranti Mark I) verfasst. Er gilt als massgeblicher Begründer der Informatik und einer der Väter der künstlichen Intelligenz.“

Alan Turing war ab und zu in der Schweiz: In St. Moritz lernte er skifahren, er radelte auch durch unser Land. Belegt ist ein Briefwechsel mit dem ETH-Logiker Paul Bernays.

Einzelheiten zum Turing-Symposium vom 26./27.Oktober an der ETH Zürich
Einer der prominentesten Referenten des Symposiums ist der neuseeländische Philosoph und Technikhistoriker Jack Copeland. Er spricht im Rahmen der Veranstaltungsreihe digital brainstorming am Mittwoch 24.Oktober um 18.00 an der Universität Basel.
Einzelheiten zum Referat von Jack Copeland am 24.Oktober an der Universität Basel



Publiziert von Dominik Landwehr am 04.10.2012 08:35 in Hingehen


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