25.04.2012

Die Vertreibung ins Paradies am Donaufestival in Krems

Das Donaufestival handelt nach der Maxime: Wenn wir einst durch den Akt von Schuld und Kultur aus dem Paradies vertrieben wurden, dann lassen wir uns nun durch Unschuld und Unkultur wieder in den Garten unserer Utopien schicken. Die Utopie in Krems an der Donau ist ein Festival mit einem spannenden Mix aus zeitgenössischer Kunst, Theater, Performances und Popmusik.


Das Paradies liegt etwa 80 Kilometer westlich von Wien, erstreckt sich von der Wachau über den hübschen alten Ortsteil Stein bis ins Zentrum von Krems. Es handelt sich dabei um einen wundersamen Garten aus performativen, medialen, musikalischen und bildenden Kunstpflanzen. Ein Garten der nach 2000 Jahren Abendland, Kultur, Zivilisation, Norm und Logik pünktlich zum Weltuntergang alles Gewohnte auf den Kopf stellen wird.

Neben einem von der Band CocoRosie kuratierten Musikprogramm mit speziellen Duetten wie Laurie Anderson und Light Asylum oder Sissy Nobby und Antony treten auch Chris Cunningham oder Squarepusher auf. Ausufernde Miniaturwelten an der Schnittstelle von Installation, Medienkunst, Live-Film, Figurinentheater und Performance sind die Spezialität des niederländischen Kollektivs Hotel Modern. Die zeitgenössische Kunst ist unter anderem mit John Bock und Harun Faruki vertreten.

Das diesjährige Donaufestival findet von 28. April bis 5. Mai unter dem Titel „Die Vertreibung ins Paradies“ in Krems statt. Mit CocoRosie, Hotel Modern, John Bock, Antony Hegarty, Laurie Anderson, Ariel Pink, Chris Cunningham, Squarepusher, Hercules and Love Affair, of Montreal, Chairlift, machina eX, Sabine Marte, Atlas Sound, Oneohtrix Point Never, Scout Niblett u.v.m.

Alle Informationen und Tickets unter http://www.donaufestival.at



Publiziert von Admin Deutsch am 25.04.2012 18:38 in Hingehen


Keywords: [Medienkunst]


Ausserdem