07.01.2010

Googles digitale Bibliothek – ein Skandal aus der Sicht des Urheberrechts

Seit einigen Jahren ist Google daran, ganze Bibliotheken zu digitaliiseren. Weltweit – und Google hat auch Verträge mit europäischen Bibliotheken, sogar eine Schweizer Bibliothek macht mit. Das ist aus urheberrechtlicher Sicht nicht unproblematisch, erklärt der Zürcher Jurist Mathis Berger im digital brainstorming Podcast.

old_books_einsiedeln.jpg
Tatsächlich, so Mathis Berger im Gespräch mit Dominik Landwehr, geht es Google nicht priimär um den Zugang zum Wissen: Die Digitalisierung der Bibliotheken ist ein Geschäftsmodell und damit soll ob kurz oder lang Geld verdient werden. Rechtlich zulässig ist das in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern nur dort, wo ein Autor mehr als 70 Jahre lang tot ist. In allen anderen Fällen ist eine Digitalisierung problematisch respektive rechtlich ohne Zustimmung der Rechte-Inhaber nicht zulässig.
Das ganze Gespräch mitt Mathis Berger als digital brainstorming Podcast (ca 25 Minuten – 22 MB)
mathis_berger_pano.jpg



Publiziert von Dominik Landwehr am 07.01.2010 07:54 in Uncategorized


Keywords: [Urheberrecht]


Ausserdem