06.09.2009

Max-Brand-Synthesizer an der Ars Electronica

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Die Suche nach dem neuen Klang hat im 20.Jahrhundert viele Musiker und Komponisten angetrieben. So auch den österreichischen Komponisten Max Brand (1896-1980). Der amerikanische Synthesizer-Pionier Bob Moog 1934-2005) hat für ihn in den 60er Jahren einen eigenen Synthesizer gebaut, der im Rahmen der Ars Electronica 2009 in Linz zu sehen war.


Die österreichische Medienwissenschafterin Elisabeth Schimona führte dieses Gerät an der Ars Electronica zusammen mit dem Musiker Gregor Ladenhauf vor. Waren andere zeitgenössischen Vorrichtungen eher schwer zu bedienende Laborgeräte, so war der von Bob Moog konstruierte Spezialisynthesizer als Musikinstrument durchaus auch intuitiv spielbar.
Elisabeth Schimona beschreibt das Gerät auch in ihrem Buch „Zauberhafte Klangamschinen“ (Schott Musik 2008). Dort finden sich auch grundsätzlichere Aufsätze von Elena Ungeheur und Siegfried Zielinski.
Ein Interview mit Elisabeth Schimana und Gregor Ladenhauf ist bei den digital brainstorming Podcasts zu hören
Buch: Elisabeth Schimana: Zauberhafte Klangmaschinen. Von der Sprechmaschine zur Soundkarte. Wien:Schott 2008.
Institut für Medienarchäologie
Max Brand Archiv
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Publiziert von Dominik Landwehr am 06.09.2009 10:45 in Uncategorized




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