06.07.2008

Steim und Michel Waisvisz: Gespräch mit dem Medienwissenschafter Andreas Otto

„Eine einzigartiges Institution“ nennt der Lüneburger Medienwissenschafter Andreas Otto das Amsterdamer Studio STEIM, das seit bald 40 Jahren massgeschneiderte Schnittstellen für Musiker entwickelt

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Andreas Ott, der selber auch als Musiker tätig ist, beschäftigt sich im Rahmen seiner Magisterarbeit mit dem Amsterdamer Studio. Er hat die erste umfassende Dokumentation dieser einzigartigen Einrichtung geschaffen. STEIM ist zur Zeit in einer schwierigen Situation, der Staat droht mit dem Entzug der Subventionen. Ein Entzug wäre wohl das Ende des Studios.

Andreas Otto fällt mit seiner Arbeit eine Lücke, die es in dieser Form eigentlich nicht hätte geben dürfen. Im Klartext: Zu den grossen Defiziten des Amsterdamer Studios gehört die fehlende Dokumentation. Es gibt kaum Bücher, Aufsätze und auch im Internet findet sich Wenig, zu wenig gemessen an der künstlerischen und gesellschaftlichen Bedeutung dieser Institution.

Die Magisterarbeit von Andreas Otto ist zwar abgeschlossen, aber noch nicht veröffentlicht. Sie soll später in ausgebauter Form, ev. auch als Disseration, publiziert werden.

Das Gespräch mit dem Lüneburger Medienwissenschafteer Andreas Otto als digitalbrainstorming Podcast (35 Min – 35 MB)

Pingipung – Homepage von Andreas Otto

Playground-Touch 2001 im Berner Kornhaus

Bisher unveröffentliche Bildserie von Michel Waisvisz vom Berner Konzert am 11.September 2001
Die Seite von STEI M, Amsterdam

Vgl. dazu auch: Dominik Landwehr: Töne ohne Tasten – zu Besuch bei STEIM in Amsterdam vom 14.April 2000



Publiziert von Dominik Landwehr am 06.07.2008 11:01 in Hören


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