19.02.2008

Google-Erdbeben und Google-Notrationen

Meine Computer-Uhr zeigt 18.01 – und Google ist nicht abrufbar. Zum allerersten Mal ist Google für meine Wenigkeit, General Stumm von Netzwehr, nicht erreichbar, zum allerersten Mal. Es ist, als würde einem das Ross unter dem Hintern weggeschossen, das Feldbett verwehrt, als seien auf einen Schlag alle vereinigten Heere des Wissens vom Erdboden verschluckt.


Sollen wir uns etwa mühsam daran erinnern müssen, welche anderen Suchdienste es einst noch gab? Ja sollen wir aufstehen und den Staub vom Brockhaus pusten? Der Schock sitzt tief und General Stumm wartet nun darauf, dass die Stärke des Bebens auf der informationellen Richterskala bekannt gegeben wird. Die Gründe will er wissen, wie trivial sie auch sein mögen, denn die Sache an sich, Googles Unerreichbarkeit, ist es nicht, sie ist apokalyptisch. Oder besser gesagt, fassen wir sie als Vorbote zukünftiger informationeller Apokalypsen auf, denn Google ist spätestens seit 18.06 wieder in Betrieb. Doch niemals, niemals wird Stumm von Netzwehr 18.01 vergessen – es gilt für den Notfall Vorkehrungen zu treffen. Statt Bunker mit Essvorräten zu füllen, müssen wir Google-Fresspakete anlegen auf Teufel komm raus. Nur, in welchen Bunker soll ein Google-Notpaket passen?



Publiziert von Admin Deutsch am 19.02.2008 18:00 in Nachdenken




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