04.09.2007

Lewis Carrolls „Jabberwocky“ in einer zürcherisch-britischen Version

Die diesjährige Diplomausstellung des Studienbereichs „Neue Medien“ der Zürcher Hochschule der Künste hat allen, denen der „Jabberwocky“ noch kein Begriff ist, eine dreiminütige, fesselnde Gelegenheit gegeben, dieses Stück Allgemeinwissen nachzuholen: Der animierte Kurzfilm „The Jabberwock“ des Diplomanden Moritz Engi ist, in Zusammenarbeit mit dem britischen Animations-Künstler Laurie Gibbs entstanden, ein tolles Gesellenstück geworden. Ein reines Seh-Vergnügen, ganz anstrengungslose Unterhaltung – und zugleich ausgefeilt, perfektionistisch. Man würde nicht meinen, man hätte es mit der spröden oder oft lässigen Medienkunst zu tun!


Lewis Carrolls Gedicht aus dem „Alice im Wunderland“-Zyklus mischt neuerfundenes Englisch mit altertümlichem und erzählt eine grausige Geschichte, in der Zufall und blutige Gerechtigkeit in eins gehen. Wer die Düsternis der Jabberwocky-Version von Engi und Gibbs kontrastieren will, kann sich die kindertauglichere Version der Ringshall Primary School in Suffolk ansehen.



Publiziert von Admin Deutsch am 04.09.2007 08:33 in Sehen


Keywords: [Kinder] [Medienkunst]


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