21.06.2007

NetzKunstMarkt

Auf der Art Basel dürfte sie auch dieses Jahr wohl wieder keine Rolle gespielt haben: „Netzkunst“ lässt sich bekanntlich schlecht verkaufen. Wie soll das auch gehen, wenn sie online auf einen Klick für jede/n zugänglich ist, der oder die über einen Zugang zum World Wide Web verfügt?


Oder ginge so etwas unter Umständen vielleicht doch? Und wenn ja, was würde das für eine Kunstform bedeuten, die doch eigentlich stets stolz darauf gewesen ist, jenseits der traditionellen Institutionen des Betriebssystems Kunst zu funktionieren?

Über diese Fragen lässt sich am Donnerstag, 21.06.07 ab 20:00 Uhr im Basler [plug.in] nachdenken und diskutieren, wenn dort im Rahmen eines Info-Abends die „Netzkunstgalerie Package Deal“ und das begleitende Forschungsprojekt „Owning Online Art“ hub3-Forschungsprojekt des idk der FHNW vorgestellt werden.

miss.gunst, die aus gegebenem Anlass bereits im heimischen HOME MADE LABOR-Weblog ein wenig ins Grübeln geraten ist, kann jedenfalls nur empfehlen: Hingehen, mitdenken und mitreden!
[Bildchen: Ist natürlich Kitsch und keine Netzkunst. Und hat daher nur insofern etwas mit den hier annoncierten Fragen zu tun, als für ersteren sicher auch in Zukunft mehr über den Tresen geht als für letztere. Das heisst: Für Kitsch im allgemeinen. Nicht für diesen hier. Wobei: Mags vielleicht jemand kaufen? $$? Ist immerhin ein echtes digitales Original…]



Publiziert von Admin Deutsch am 21.06.2007 09:36 in Hingehen, Nachdenken




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