27.02.2007

Zeichenroboter im Akkord

Die Ausstellung „Zufalls Spuren, Die Zeichenroboter von Lars Vaupel“ im Zürcherischen Cabaret Voltaire  wird bis zum 25. März verlängert. Denn die Bilder der zwei blechernen Maler-Gesellen verkaufen sich zu gut, als dass die Ausstellung schon enden dürfte.


Der Stundenlohn eines Vaupelschen Roboters beträgt bescheidene 20 Franken – schliesslich gibt es keine Sozialabgaben zu entrichten. Auch greift der Arbeitnehmerschutz nicht: Der Arbeitstag kann schon einmal 10 Stunden dauern. Bei zwei Arbeitnehmern macht das pro Bild 400 Franken. Soviel kostet ein Tagwerk der zwei Zeichenroboter in etwa und sieben Besucher des Cabaret Voltaire haben es sich auch schon kosten lassen, weitere acht Bilder stehen derzeit verkaufsbereit – und wie gesagt: Der Arbeitseinsatz der zwei norddeutschen Gastarbeiter ist einen Monat verlängert.

Montags ruhen die Patrons vom Cabaret Akkord freilich und mit ihnen die Belegschaft, so dass man handgelenkmalpi Schweizer Franken 6Tagex4Wochenx400 dazurechnen kann – man könnte neidisch werden. Stattdessen wünschen wir – wenn schon, denn schon – optimale Ausbeute!

Bildlegende: Einer der Roboter im Einsatz, kurz vor Ladenschluss (der Zweite ist schon schlafen sprich an den Akku gelegt), im Hintergrund die sieben noch käuflichen Zeichnungen, die achte dem Roboter zu Füssen.



Publiziert von Admin Deutsch am 27.02.2007 22:27 in Uncategorized




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