27.12.2006

Ade Viper, doch Basel bleibt!

Auf Jahresende erreicht uns eine Nachricht der Basler Interessengemeinschaft „Film und Medienkunst“. Darin wird mitgeteilt, was niemanden überraschen, wenn auch nicht erfreuen, kann: Die Viper steht vor der Auflösung. Weiter heisst es in der Mitteilung, dass das Basler Medienforum „plug_in“ und die „IG Film und Medienkunst“ derzeit verhandeln. Und zwar darüber, wie sich die IG an einem zukünftigen „Festival der elektronischen Künste“ beteiligen wird.


Das zukünftige Festival soll im nächsten Spätherbst lanciert werden. Initiant dieses Festivals, das sich vermehrt auf „local player“ (IG) konzentrieren will, ist das von Annette Schindler geleitete „plug_in“. Basel hat also einiges vor im neuen Jahr.
Im Verteiler der IG Film und Medienkunst sind mittlerweile 114 Adressaten „aus dem Umfeld der Basler Film und Medienkunstszene“. 2007 will die IG neben ihrem konkreten Engagement für die Viper-Nachfolge (in deren Rahmen vier offizielle Sitzungen stattfanden) die Fördermittel beider Basel für Film und Medienkunst unter die Lupe nehmen. Ein Unterfangen, das auch für Medienkunst-Interesssierte anderer Kantone von Interesse sein könnte. Denn wenn auch Basel mit der Viper offenkundig keine glückliche Hand bewies, heisst das nicht, dass die „Medien(kunst)stadt“ Basel Makulatur ist, im Gegenteil: Der Abschied von der Viper setzt gebundene Kräfte frei – hoffen wir auf viel freie Sicht auf die „elektronischen Künste“.
Wer sich für den Newsletter der IG Film und Medienkunst interessiert, dürfte bei Erich Busslinger, Mitinitiator der IG und Mitglied von Point de Vue Gehör finden: ebusslinger@pointdevue.ch
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Publiziert von Admin Deutsch am 27.12.2006 12:06 in Nachdenken


Keywords: [Medienkunst]


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