21.09.2006

Basels weibliches Künstlertum im Luzerner Exil, multimedial vernetzt

Eule mit Federn_klein.jpgDiesen Freitag findet im Luzerner Ausstellungsraum „o.T. Raum für aktuelle Kunst“ die Vernissage der Ausstellung „Meine Chinesin“ statt, in der sich die weibliche Kunstavantgarde Basels versammelt. Dass zehn namhafte Basler Künstlerinnen, darunter Muda Mathis, Fränzi Madörin, Monika Dillier oder Sus Zwick, sich in einer Gruppenausstellung präsentieren, verspricht Kunstgenuss genug. Doch hinzu kommt die Spannung, wie das in dem 200 Meter grossen Raum denn konkret vor sich geht – zumal der Titel „Meine Chinesin“ medienkünstlerische Mittel ankündigt.


Die Vernissage am Freitagabend, 19 Uhr, ist eine besondere Gelegenheit, die Frage vor Ort zu klären und dabei die meisten Künstlerinnen auch noch live zu erleben. Was hat Medienkunst mit Videokunst, Performance, aber auch der guten alten Zeichnung heute zu tun? Die Luzerner Ausstellung, die sich der Frage der Gruppenbildung unter Künstler(inne)n stellt, dürfte für Fragen des Genre-Mixes und für Fragen der Community-Bildung, also auch für zentrale medienkünstlerische Fragen, interessantes Terrain bieten. Und da überdies zu bedenken ist, dass die aufwändige Ausstellung nur gerade drei Wochen, bis 15. Oktober, läuft, ergeht hiermit untertänigst und ergeben ans verehrte Publikum eine Marsch-Ordre gen Luzern.
Bildnachweis: Ausschnitt aus der Arbeit „Waldeinsamkeit“ von Monika Dillier



Publiziert von Admin Deutsch am 21.09.2006 10:00 in Hingehen


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