09.09.2006

The Buddha Machine – bizarres Gadget aus Absurdistan

The Buddha machine: Das absurdeste Gadget, das mir in den letzten Jahren begegnet ist. Eine Art Transistorradio, das unendlich lange Klangmuster produziert. Hergestellt wird es in Fernost und richtitg schön tönts, wenn man den Klang über die eingebaute Kopfhörerbuchse weiter verstärkt.

Acht verschiedene Klänge stehen zur Verfügung – und mit ein wenig Phantasie kann man sich das merkwürdige Gadget als Teil eines kleinen buddhistischen Haus-Schreins vorstelle, neben einer billigen Buddha-Statue aus Plastik, daneben einige Kunststoff-Blumen und ein Räucherstäbchen. Fertig ist das selbstgemachte Heiligtum.

Das Teil kostet um die 25 Dollar und kann von diversen Quellen bezogen werden. Die Dokumentation ist japanisch, also versteht man kein Wort. Allerdings hat gerade das seinen ganz eigenen Reiz, wie unsere Illustration zeigt. Es lohnt sich, das kleine Daumennagel-Bildchen auch anzuklicken. Auf dem Schema sind nämlich nicht nur die Teile in einer Explosionszeichnung zu sehen – mittendrin ist auch ein kleiner Buddha. Na ja, ist doch klar, woher sollen denn die Töne sonst kommen.

Übrigens: Meine Buddha-Machine ist ein Geschenk von Uwe Schüler und Jördis Drawe und gefunden haben sie es am Garage Festival in Stralsund. Alles klar? – Also, hingehen und kaufen.

Das Teil hat offenbar unter den Anhängern der elektronischen Musik bereits Kultstatus erreicht. Brian Eno soll gleich acht davon gekauft haben…

Eine Klasse für sich ist auch die Original-Website der Herstellerfirma deren Einstiegsseite so präsentiert :



Publiziert von Dominik Landwehr am 09.09.2006 14:21 in Spielen




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