12.07.2006

Kunst wird mobil – doch hat sie die Sommerhitze bedacht?

china_gates_artclay.jpg
Heute beginnen an der ETH Zürich die “Digital Art Weeks”, in denen Kunst und digitale Technologie kurzgeschlossen werden;in einem dreitägigen Symposium sowie vier abendfüllenden Kunstveranstaltungen und einem Parcours durch die Stadt, der heute nachmittag beginnt.


Ein erster Höhepunkt wird die Kunstperformance “China Gates” des Musikers und Medienkünstlers Art Clay sein, der zugleich künstlerischer Leiter von “Digital Art Weeks“ ist. Sie findet um 14.30 auf dem Züricher Platzspitz beim Hauptbahnhof statt und wird technologisch mobil gemachte Kunstausübung vorführen: Weil die Orchestermitglieder den Takt via GPS aus dem Weltall empfangen, sind sie nicht auf Sichtkontakt untereinander oder einem Dirigenten angewiesen. Das technologische Stichwort dahinter heisst “Wearable Computers” und bildet einen Schwerpunkt des Instituts für Computersysteme der ETH Zürich. Ob China Gates nicht nur als Konzept, sondern auch als Musik-Performance funktioniert, kann man wohl nur vor Ort beantworten. So auch die Frage, ob das momentane Hochsommerwetter sprich die Gluthitze sich eher positiv oder negativ auf diese Outdoor-Kunstausübung auswirken wird, zumal bei aller Mobilität doch noch nicht vorgesehen ist, dass die Musiker während der Aufführung baden gehen können. Auch wenn folgendes Bild eines Mitgliedes des am Samstag auftretenden Erratum Ensembles dagegen spricht: guenter_park_kleiner.jpg



Publiziert von Admin Deutsch am 12.07.2006 12:50 in Uncategorized




Ausserdem